Kunst im Europäischen Patentamt

Anlässlich des
UNESCO-Weltkunsttages stellt das EPA heute seine Dokumentation „Exploring
Art at the European Patent Office“ vor, die die Kunstsammlung des EPA
erstmals einem breiteren Publikum öffnet.

Seit 40 Jahren sammelt das
EPA internationale Gegenwartskunst und stellt sie an seinen Standorten aus. Die
Kunstwerke sind vor allem Beleg für die große Bedeutung, die das Amt der Kunst
am Arbeitsplatz beimisst. Nun öffnet es auf seiner Website sozusagen digital
die Tore zu seiner hochklassigen Sammlung, die es auf eine Stufe mit anderen
öffentlichen Behörden und ihren Sammlungen stellt, so z. B. mit der
Europäischen Zentralbank und der Europäischen Investitionsbank.

Die Sammlung, die mit Geschenken
der Mitgliedstaaten ihren Anfang nahm, spiegelt heute in faszinierender Weise
Europas künstlerischer Kreativität der letzten Jahrzehnte wider. Alle
Kunstwerke verbindet eine überzeugende künstlerische Auseinandersetzung mit
Naturwissenschaft und Technik. Gerade in Zeiten der Pandemie sieht das EPA es
als seine Aufgabe an, der Kunst eine öffentliche Plattform zu bieten und den so
schmerzhaft empfundenen Mangel an Kunst zu lindern, der mit den
pandemiebedingten Restriktionen einhergeht.

Die Sammlung umfasst heute rund
1 000 Werke aus beinahe allen 38 Mitgliedsstaaten; vertreten sind
internationale Stars wie Tomás Saraceno, Sylvie Fleury oder
Olafur Eliasson, moderne Klassiker wie Max Bill oder Maurizio Nannucci,
aber auch zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa.

In der Dokumentation
präsentieren ausgewählte Künstler ihre Studios, stellen ihre Arbeit vor und
ermöglichen interessante Blicke hinter die Kulissen in Berlin, Amsterdam,
Innsbruck und Budapest. Das EPA versteht sich dabei als Multiplikator
europäischer Kulturwerte und spiegelt mit seiner Kunstsammlung Vielfalt und
Reichtum der europäischen Kultur wider.


Europäisches Patentamt

Eine Mitteilung des Europäischen Patentamts